Nesting
Ökonomisches, automatisches Anordnen Ihrer Designs auf einer Arbeitsfläche oder Materialplatte. Man erzielt beträchtliche Einsparungen bei Maschinenzeit, Energieverbrauch, Filterverschmutzung, Materialverbrauch und Arbeitszeit bei der Weiterverarbeitung. Die Software gestattet automatische (voreingestellte) Vorverarbeitung von Designs, automatisches Entfernen und Hinzufügen von Schneidkonturen, verschiedene Anordnungsoptionen und Weitergabe von Anordnungsdaten für nachfolgende Arbeitsschritte. Die im Weiteren verwerteten Anordnungsdaten gestatten das Softwaregestützte Auffinden von Designs auf der Materialplatte bei der Weiterverarbeitung. Die folgenden Beispiele beziehen sich auf das Nesting von Stempeldesigns auf Gummiplatten.
Beispiel 1A: Clippen, rechteckige Schneidlinien, Standardabstand

Die Designs werden auf Minimalgröße zuzüglich eines voreingestellten Randes beschnitten, mit einem rechteckigen Schneidrahmen versehen und optimiert angeordnet.
Nicht benutzte Flächen werden nicht graviert.
Material, Filter, Energiekosten und Arbeitszeit werden gespart.
Beispiel 1B: Vermeidung "doppelter" Schneidlinien

Die Entfernung der doppelten Schneidlinien führt zu weiterer Ersparnis, vor allem bei der zum Ausschneiden benötigten Zeit.
Im Beispiel 3A kommt das Schrumpfen & Clipping hinzu.
Beispiel 2A: Clippen und Schrumpfen 1

Schrumpfen ermöglicht weitere Einsparung von Filter- und Stromkosten.
Durch Wegschneiden möglicherweise abdruckender größerer leerer Bereiche wird die zu gravierende Fläche weiter vermindert.
Zusätzlich kann dadurch eventuell die Relieftiefe reduziert werden.
Dies führt zu weiteren Einsparungen von Zeit, Energie und Filtern.
Schrumpfen nach Methode 1 zeichnet sich durch einstellbar verrundete Ecken und einstellbares "Hineinschrumpfen" in Zwischenräume aus.
Beispiel 2B: Clippen und Schrumpfen 2

Die relativ glatten Schneidlinien ermöglichen durch "Überlappen" der Designs in vielen Fällen eine noch platzsparendere Anordnung (vergl. Beispiel 3).
Beispiel 3A: Anordnung mit Schrumpfen nach Beispiel 2A

Die Dichte der Anordnung wird durch die beim Beschneiden erzeugten Rechtecke begrenzt.
Weitere Verbesserungen können in Beispiel 3B erziehlt werden.
Beispiel 3B: Anordnung nach Beispiel 2B

Das GPE-Nesting sucht zunächst nach ähnlichen Formen und legt diese möglichst unter Vermeidung doppelter schneidlinien zusammen.